TOURISMUS
Der Kreis Ostrów Wielkopolski ist an besuchenswerten Orten reich. Manche Attraktion finden hier Natur-, Geschichts- und Tourismusliebhaber.
Eine wahre Naturperle stellt das Flusstal der Barycz dar, die hier träge ihren Lauf bis zur Mündung in den Fluss Odra (die Oder) beginnt. Die Fischteiche bei Przygodzice und Mo¿d¿anów sowie sumpfige Wiesen bei Odolanów sind Orte, die den Naturforschern nicht nur in unserem Land bekannt sind. Im Hinblick auf eine außergewöhnlich reiche Welt der Brut- und Wandervögel wurde das ganze Flusstal der Barycz zu einem Aufenthaltsort dieser Vögel vom europäischen Rang (Important Bird Area in Europe). Zwecks des Schutzes der landschaftlichen Vorzüge sowie der Pflanzen- und Tierwelt wurde im Jahre 1996 auf diesem Gebiet der Landschaftspark „Dolina Baryczy“ (Das Flusstal der Barycz) gegründet und Polen wurde ans Netz der in der Naturhinsicht wertvollen Gelände der Europäischen Union „Die Natur 2000“ angeschlossen. Die Bewunderung erregen hier auch wenn riesige Eichen in der Nähe von Antonin, die im Alter von 300 Jahren sind und einen Umfang von 7 m erreichen.
Im östlichen Teil des Kreises wachsen auf fruchtbaren Böden die Laubwälder mit großem Anteil von Eichen, deshalb werden sie als Eichenwälder bezeichnet. Das ist ein Fragment des größten Eichenwaldkomplexes in Mitteleuropa.
An alte Geschichte dieser Region erinnern auf den Feldern und Wiesen gelegene mittelalterliche Burgruinen. Es fehlt an hier vorhandenen Denkmälern aber nicht. In O³obok befindet sich die Hl.-Johannes-der-Evangelist-Kirche sicherlich aus der Wende des 15. zum 16. Jh., ein überrest nach einem hier in den Jahren 1211-1837 bestehenden Kloster der Zisterzienserinnen. Besuchenswert sind reizvolle hölzerne Kirchen aus dem 18. Jh., beispielsweise in Szczury, Górzno, Biskupice O³oboczne und Droszew. Das Staunen erregen hölzerne eine Höhe bis 10 m erreichende Straßenkreuze aus dem 19. Jh. mit den Skulpturen des hervorragenden Autodidakten und Volksbildhauers, Pawe³ Bryliñski (1814-1890) aus Masanów.
Beim Besuch der Schlösser und Gutshöfe lohnt es sich, nicht nur ihren Reiz zu betrachten, sondern auch die Rolle ihrer ehemaligen Eigentümer anzuführen. Ein Lärchenjagdschloss aus den Jahren 1822-1824 in Antonin war ein Sommersitz des großpolnischen Zweiges der Herzöge Radziwi³³. Sie empfingen hier Frederic Chopin, an dessen Musik jedes Jahr die Festspiele „Chopin in den Herbstfarben“ erinnern. Ein klassizistisches Schloss in Lewków aus den Jahren 1788-1791 war Sitz des vaterländischen Geschlechts Lipski, ein Zentrum des polnischen Nationallebens in der Zeit der Teilungen Polens. Heutzutage gibt es dort das Museum für die Schlossinnenräume.
In Ostrów Wielkopolski selbst sind
das Rathaus aus dem Jahre 1828, die Zweitkathedrale der Diözese von Kalisz – die
neuromantische Hl.-Stanislaus-der-Bischof-Pfarrkirche
(1905-1907), die ehemalige evangelische Kirche der Jungfrau Maria der Königin
Polens (1777-1778) und eine Synagoge mit den maurischen Merkmalen (1857-1860) zu
sehen.
Das sind nur bescheidene Beispiele, weil es hier viele wichtige und schöne Orte
gibt.
Wir laden Sie zum Besuch dieser Objekte ein.